Egringen und Friedrichshafen

Aus dem Elsass ging es dann also wieder zurück nach Germany zu Svenja, die ich schon aus dem Sandkasten kenne und die es zunächst für den Job und dann der Liebe wegen ins Dreiländereck nach Egringen verschlagen hat.

Mit Kind und Mann wohnt Sie schön gemütlich an einem Berghang der in die Weinberge und zu Obstplantagen führt. Für unseren Wohnwagen hat sich gleich neben dem Garten in einem Wendehammer Platz gefunden und die Kinder konnten gleich loslegen zusammen zu spielen. Wir haben dann erst einmal lecker gekocht und Abends bei 1-2 Flaschen Wein unser Wiedersehen gefeiert. Wie wir feststellen mussten, ist es schon 5-6 Jahre her gewesen das wir uns das letzte mal gesehen haben und hoffentlich dauert es nicht wieder so lange mit dem nächsten Treffen.

Da es Abends etwas später geworden ist, lief der nächste Tag für mich etwas ruhiger an und Daniel (Svenjas Mann) und ich haben uns an ein paar Bastelprojekten mit mehreren Besuchen im Hornbach versucht. Daniel an einer Schaukel, und ich wollte endlich einmal den höhenverstellbaren Hochstuhl für Alina fertig machen. Die Kinder und Andrea haben sich derweilen im Garten ausgetobt.

Nachmittags haben wir einen Spaziergang in das nächste Dorf zu einem Winzer gemacht. Zum einen der Weg, aber auch die Gaststätte beim Winzer waren super schön, kann einem aus dem Norden schon neidisch machen.

Am nächsten Tag ging es für uns nach einem längerem Frühstück auch schon wieder weiter zu Suse nach Friedrichshafen. Wir wären gerne noch länger geblieben, gerade weil wir uns so lange nicht mehr gesehen hatten. Aber auch generell hätten wir uns in der Ecke Deutschlands auch noch länger umschauen können. Leider mussten wir inzwischen feststellen, das wir kaum Fotos in Egringen gemacht haben und euch jetzt leider nicht zeigen können wie schön es dort ist. Entweder glaubt Ihr es uns einfach, oder Ihr schaut selber einmal hin.

Da wir einen straffen Terminplan hatten, ging es weiter nach Friedrichshafen. Mit Suse hatte ich vor einiger Zeit in Magdeburg studiert und Sie ist damals für ein Praktikum zu ZF gegangen und seid dem auch dort hängen geblieben.

Mit Stephan und Ihren zwei Kindern hat Sie es sich inzwischen häuslich niedergelassen und ausnahmsweise haben wir auch mal nicht im Wohnwagen, sondern im Haus geschlafen.

Wenn wir Suse und Familie in der Vergangenheit besucht haben, war das Wetter eher bescheiden. Diesmal konnten wir uns aber sogar bei Sonnenschein zu Kaffee und Kuchen auf die Terrasse setzen 😎

Was aber wie bei vorherigen Besuchen war, das die Kinder sofort super miteinander spielen konnten. So war es auch mal etwas entspannender für uns, da wir nicht die ganze Zeit ein Auge auf die beiden werfen mussten.

Am nächsten Tag sind wir zusammen nach Salem zum Affenfelsen gefahren. Dort leben ca. 200 Berberaffen die in einem großen Gehege besucht werden können. Mit den Kindern war das ganze dann wieder ein Selbstläufer und wir mussten nur immer schauen das wir alle zusammenbleiben und keiner das ganze Popcorn aufisst was eigentlich für die Affen gedacht war.

Nachdem alle Affen gefüttert waren und die Kinder müde, sind wir wieder zurück nach Friedrichshafen in ein Cafe am Bodensee gefahren. Bei bestem Herbstwetter konnten wir so noch den Tag ausklingen lassen bevor es dann richtig angefangen hat zu regnen.

Das hat dann auch am nächsten Tag unsere Planung kaputt gemacht, so das wir zusammen nur einen Gammeltag bei Suse gemacht haben. Aber genug zu erzählen gab es auch so.

Am nächsten Tag sind wir dann auch schon wieder aufgebrochen in den Norden nach Münster.

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