Griechenland Teil I

Jassas und Hallo in Griechenland. Kurz vor Weihnachten hatten wir es dann doch noch geschafft, von Bulgarien weiter nach Griechenland zu fahren.

Als erstes stand für uns Thessaloniki auf dem Zettel, weil dort eine Fendt Werkstatt ist und an unserem Wohnwagen zwei- drei kleine Sachen repariert werden mussten. Der direkte Weg würde normalerweise an der Straße vorbei führen, an der wir zwei Tage vorher von der Polizei kontrolliert worden sind. Da wir das Glück aber nicht noch einmal herausfordern wollten, sind wir einen etwas längeren Weg über die Rhodopen gefahren. Die Fahrt war dann auch problemlos und in Thessaloniki haben wir uns erst einmal bei Zampetas, dem Fendt Händler eingerichtet. Das gute ist, das Zampetas es einem auch ermöglicht kostenlos dort zu übernachten und alles bietet was man als Camper braucht, Strom, Wasser, Abwasser, Waschmaschine und WLAN.

Am nächsten Tag haben Sie sich den Wohnwagen auch einmal vorgenommen und am Ende sollten wir nach ca. 4 Stunden Arbeit nur ein ca. 4€ teures Ersatzteil bezahlen 😳

In der Zwischenzeit hatten Alina und Elian schon Freundschaft mit Erik geschlossen, einem 6 jährigem Jungen aus Ebersberg, der Nähe von München, mit dem Sie die ganze Zeit über den Hof bei Zampetas zogen. Wir hatten uns auch mit seinen Eltern Mandy und Peter angefreundet und haben den Abend dann auf dem Hof bei ein paar Bieren und Weinen ausklingen lassen.

Den nächsten Tag ging es mir leider nicht ganz so gut ? und Andrea ist mit den Kindern, Mandy, Eric und Peter alleine auf Entdeckungstour in der Umgebung gegangen.

Am nächsten Tag sind wir dann wieder weiter in den Osten Griechenlands gezogen. In Nea Kavala hatten wir einen Campingplatz gefunden der auch im Winter offen war und auf dem wir Weihnachten feiern wollten. Vorher haben wir aber noch ein paar kleine Ausflüge in die Umgebung gemacht, unter anderem haben wir uns Flamingos in einen Naturschutzgebiet angeschaut.

Weihnachten selber war dann sehr gemütlich. Während wir einen kurzen Ausflug zum Strand gemacht hatten, muss der Weihnachtsmann seine Geschenke bei uns abgeliefert haben 🙂 Für die Kinder hatte er einiges von TipToi und PAW Patrol gebracht. Abends gab es dann noch lecker Essen und glückliche Kinderaugen.

Die nächsten Tage haben wir dann noch einige Ausflüge nach Keramoti zum Strand gemacht, nach Xhanti einer alten Thrakischen Stadt und nach Kavala, ebenfalls einer alten und verkehrstechnisch katastrophalen Kleinstadt.

Anschließend ging es wieder zurück nach Thessaloniki, da uns Marina eine Freundin aus Hamburg besuchen wollte und wir Sie vom Flughafen abholen wollten.

Nach einem herzlichem Wiedersehen und Abends gemütlichem beisammen sein, haben wir uns am nächsten Tag in Thessalonikis Innenstadt aufgemacht.

Thessaloniki ist die zweitgrößte Stadt Griechenlands und hat im Großraum ca. 1.000.000 Einwohner und ist durch seine engen Straßen und wenigen großen Plätze, sehr wuselig aber schön und ist gut zum treiben lassen geeignet. Sehr nett ist es auch einfach die Hafenpromenade entlang zu schlendern. Da uns mit der Zeit doch etwas kalt geworden ist, sind wir dann noch auf einen Hop on Hop off Bus aufgesprungen und haben uns noch durch die Oberstadt fahren lassen. Abends ging es dann im Feierabendverkehr und einem total überfülltem Bus wieder zurück zu Zampetas.

Eigentlich hatten wir vor, am nächsten Tag weiter Richtung Chalkidiki, ca. 100 Kilometer von Thessaloniki entfernt zu fahren. Aufgrund der Winterzeit waren aber alle Campingplätze geschlossen und auch die beiden Besitzer von Zampetas haben uns eher abgeraten im Winter dort hinzufahren. Also haben wir beschlossen weiter in den Süden zu fahren und haben in Kala Nera, in der Nähe von Volos halt gemacht. Hier wollten wir auch Sylvester feiern, bevor es dann noch weiter in den Süden Richtung Peloponnes gehen sollte. Leider war es die letzten Tage immer kälter geworden und wir hatten zwischendurch sogar mal wieder Schnee gesehen. Den Tag haben wir dann etwas die Gegend erkundet, ich bin noch einmal nach Volos gefahren um für kleines Geld meine SIM Karte zu meinem Bruder zu schicken, damit die sich einmal wieder ins Deutsche Netz einwählen konnte >:(.

Am nächsten Tag stand dann auch schon Silvester vor der Tür. Die Kinder hatte den Tag über etwas vorgeschlafen um Abends länger durchzuhalten. Wir haben im Dutch Oven etwas Veggi Gyros mit Metaxa gekocht und nebenbei noch aufs alte Jahr angestoßen. Die Kinder haben dann doch nicht so lange durchgehalten wie Sie gehofft hatten und wir sind dann ruhig ins neue Jahr gestartet. Da die Griechen auch kein Feuerwerk veranstalten sind die Kinder nicht wach geworden 🙂

Morgens konnten wir, wie das mit Kindern leider so ist, nicht ausschlafen. Wir haben dann eine Tour in die Berge nach Milies gemacht, wo eine der ersten Bahnstrecken Griechenlands gebaut wurde. Leider konnten wir die Tour dann aber nicht so fahren wie wir wollten, da die Bergstraße so steil und eng wurde das wir uns nicht getraut haben weiter zu fahren. Es war aber auch in Ordnung und wir haben den Tag beim Wohnwagen ausklingen lassen.

Am nächsten Tag wollten wir dann weiter Richtung Delphi fahren. Leider hat es Ewigkeiten gedauert bis wir vom Campingplatz runter gekommen sind, da wir den Wohnwagen durch die eng gepflanzten Bäume nicht drehen konnten. Nachdem uns zwei Männer vom Platz aber mit geholfen haben, ging es zwei Stunden später als geplant los. Wie es dann weiter ging, könnt Ihr im zweiten Griechenland Teil lesen.

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